Košice und die Ostslowakei? Für die meisten Touristen kein Begriff, aber sicherlich nicht deshalb, weil diese Region nichts zu bieten hätte. In der Ostslowakei befinden sich die meisten slowakischen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, die in die UNESCO-Liste des Kultur- und Naturerbes eingetragen sind. Košice – die zweitgrößte Stadt der Slowakischen Republik und unstrittig die Metropole der Ostslowakei – gehört zu den schönsten Städten des Landes und war im Jahre 2013 die Kulturhauptstadt Europas.  Suchen Sie etwas Neues, Unbekanntes, Interessantes? Und es soll auch nicht so weit liegen? Erkunden Sie doch diesen Teil Europas, Sie werden es garantiert nicht bereuen.

Reiseverlauf:

1.Tag – Anreise

2.Tag – Stadtbesichtigung – das Allerbeste in Košice a der  einzigartige Tokajer
Wo soll die Stadtbesichtigung sonst anfangen, wenn nicht im Dom der Heiligen Elisabeth, der beeindruckend und imposant das Stadtzentrum dominiert?  Es ist die größte Kirche der Slowakei und der östlichste gotische Bau Europas. Kein Wunder, denn Košice – deutsch Kaschau – hat als eine der reichsten Städte des Königreichs Ungarn und als die erste Stadt Europas ihr eigenes Stadtwappen erworben. Nach der Dombesichtigung gehen wir die Hauptstraße entlang, wo auch das größte unter Denkmalschutz stehende Stadtgebiet der Slowakei liegt. Wir biegen in die kleinen Gassen ein und nach ein paar Schritten finden wir eine Ecke, die damals äußerst unbeliebt war  – den Arbeitsplatz des berühmten Henkers Miklúš. Am Nachmittag schlendern wir frei durch die Stadt oder brechen zum Tokaji Aszú, dem Tokajer Ausbruch auf.

3.Tag –
Geheimnisse des Oberen Scharosch (freie Königstadt Bardejov und Kirchenbauten aus Holz)
Der Tag steht im Zeichen des einzigartigen Gebiets der nordöstlichen Slowakei – Horný Šariš, früher Komitat Saros. Mächtige Wälder, alte Siedlungen, zahlreiche Natur- und Kulturschätze, darunter die Stadt Bardejov und wunderschöne Holzkirchen, die auch auf der UNESCO-Liste ihren Platz gefunden haben. Wir fangen im Bardejov/ Bartfeld  an. Zuerst sehen wir uns den Rathausplatz an, der vom Rathausgebäude und dem Dom des Heiligen Ägidius dominiert wird, und anschließend bewundern wir die unglaublich gut erhaltene Stadtbefestigung. Am Nachmittag  besuchen wir zwei der Holzkirchen, die sich in dem ältesten Freilichtmuseum der Volksarchitektur in einem angenehmen Park des Bartfelder Kurortes befinden.

4.Tag
– Slowakischer Karst – Höhlen, Schlösser und der reizvolle Gemer
Den Vormittag verbringen wir „adelig“ im Schloss Betliar, das die vermögende und einflussreiche  Familie Andrassy im Besitz hatte. Das kleine Jagdschloss wurde von ihr zum repräsentativen Sitz umgebaut. Dem entspricht auch die Schlosseinrichtung mit einer zwanzigtausend Bände umfassenden Bibliothek. Die Schlossbesichtigung kombinieren wir mit einem Spaziergang durch den größten englischen Park der Slowakei. Anschließend steigen wir in die geheimnisvolle unterirdische Welt hinab – die Welt der Höhlen im Slowakischen Karst. Und es ist einerlei, ob wir Aragonit-, Eis- oder Tropfsteinhöhle bevorzugen. Eine ist schöner und einmaliger als die andere – und alle sind als Weltnaturerbe von der UNESCO geschützt. Nach dem Höhlenerlebnis geht die Reise weiter zu den mittelslowakischen Bergbaustädchen, die uns für die Nacht beherbergen.

5.Tag – Heimreise

Anmerkung:

Da Košice ziemlich weit im Osten liegt, wird Ihre Anfahrt sicherlich länger als einen Tag dauern. Die beste Variante bei der Anreise ist die mit der Zwischenübernachtung in Bratislava.  Für die Weiterfahrt nach Košice empfehlen wir den südlichen Weg über Ungarn. Da der größte Teil der Reise (460 km) über die Autobahn führt, gewinnen wir  3-4 Stunden für den Besuch von Budapest.
Sollten Sie doch die nördliche Anreise über Polen bevorzugen, schicken wir Ihnen gerne eine angepasste „Nordversion“ der Reise mit dem Zwischenstopp und der Übernachtung in Krakau, ggf. in der Hohen Tatra zu.

Leistungen:

4 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet
(davon 3 x in Kosice und 1 x im Raum Banska Bystrica-Mitteslowakei)
Begrüßung durch den Reiseleiter am Anreisetag im Hotel
Permanente Reiseleitung
Eintritt in den St.-Elisabeth-Dom
Eintritt in St.-Äegidius-Kirche in Bardejov
Eintritt in das Freilichtmuseum im Kurort von Bardejov
Eintritt in die Domica-Höhle/Dobsinska Eishöhle
Eintritt ins Schloss Betliar
Ortstaxe

Preis:

 
**** Hotel Nebensaison
1.5.-30.6./15.9.-31.10
Hauptsaison
1.7.-15.9.
p.P. im DZ .-EUR .-EUR
p.P. im EZ .-EUR .-EUR

 

Zusatzmöglichkeiten:

 Tokajer – Vinum regnum rex vinorum – König der Weine und Wein der Könige
Das sagte einst Ludwig der XIV. (der Sonnenkönig), und es gab keinen königlichen Hof, wo der Tokajer nicht Bestandteil der Vinothek gewesen wäre. Der Tokajer ist bis zum heutigen Tag einer der bedeutendsten und traditionsreichsten Weine der Welt. Ansonsten ist die Herstellung des Tokajer Weines hinlänglich bekannt. Man brauche dazu Tataren, Türken und … Schimmelpilze. Zuerst die Tataren: Die werden mit ihrem Wüten und Fauchen die Gegend menschenleer machen, wodurch sich dann hier Siedler niederlassen können, die in ihrem Gepäck drei neue Rebsorten mitbringen – Muskat, Furmint und Lindenblättrigen. Dann kommen die Türken zum Zuge: Diese zwingen die Bewohner dazu, Keller zu graben. Später wird man sie sehr gut gebrauchen können. Nicht mehr als Versteck vor den Feinden, sondern als einen hervorragenden Ort für das Reifen des Weines. Tja, und zum Schluss nehme man noch den Schimmelpilz, selbstverständlich nur den edlen, der nicht nur die Keller besetzt, sondern in günstigen Jahren auch die Weinberge angreift und sich um die dritte Zutat kümmert – die Zibeben. Aber selbstverständlich: Am meisten wird eine gehörige Portion des menschlichen Verstands und viel Arbeit benötigt.

Das einzigartige Weingebiet Tokaji befindet sich unweit von Kosice, und wenn wir schon so nah sind, ist der Besuch ein Muss. Wir besuchen den slowakischen Teil der Tokajer Weingegend, wo man Ihnen die Geschichte des Tokajers detaillierter erzählen wird, aber vor allem wird man für Sie das Beste der besten Tokajerweine einschenken. Die Weinverkostung fängt mit einer kurzen Besichtigung der Weinberge an und danach geht’s ab – in einen Weinkeller, der 13 m unter der Erde liegt.